Beharrlich, besonnen, beherzt

Wolfgang Hagemann (links) im Jahr 2024 mit dem ehemaligen brasilianischen Kirchenpräsidenten Nestor Friedrich„Innerhalb einer Woche ist das zugesagte Geld vor Ort.“ So direkt und schnell zu helfen, das ist Wolfgang Hagemann wichtig. Ob in Brasilien oder in der ukrainischen Hafenstadt Odessa: Der 81-jährige Pfarrer im Un-Ruhestand weiß, wie wichtig eine schnelle Unterstützung ist. Seit 25 Jahren steht er als Vorsitzender an der Spitze des Martin-Luther-Vereins (MLV) in Bayern – als Nachfolger des Pfarrers und Politikers Hans Roser. Geboren 1945, ist Hagemanns Lebensweg eng mit der Kirche und ihrem weltweiten Wirken verbunden. Früh engagierte er sich in der Jugendarbeit. Und bereits seit 1990 wirkt er ehrenamtlich im Hauptausschuss des Martin-Luther-Verein – zunächst als Schatzmeister und zweiter Vorsitzender, bevor er vor 25 Jahren den Vorsitz übernahm. Der MLV ist ein selbstständiges Diasporawerk in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Vorstand, Hauptausschuss, Mitglieder und Förderer engagieren sich weltweit für lutherische Kirchen und Gemeinden in ausgeprägten Minderheitensituationen. =>