Ein halbwüchsiger Junge stiehlt Äpfel auf dem Markt, eine junge Diakonisse folgt ihm nach Hause. Dort findet sie eine verwahrloste Mutter mit zwei Kindern in Not. So ein historischer Film der Evangelischen Bildkammer, eine Abteilung des Landesvereins für Innere Mission in Bayern. Er trägt den Titel „Einer trage des anderen Last“. Auch die Polizei fügt sich in dieses Bild: Und dies dann noch, als der Jugendliche schließlich ein Fahrrad stiehlt. Sie erscheint als Freund und Helfer. Anstatt ihn zu bestrafen, bringt sie ihn in einer Fürsorgeeinrichtung unter. Dort lernt er das Schreinerhandwerk. Selbst seine Mutter wird wieder produktiv. Die jüngere Schwester erfährt Unterstützung in einer Kindertagesstätte. Später kann unser Jugendlicher die Werkstatt seines Lehrherrn übernehmen, dessen Tochter körperlich behindert ist. Aus Not wird Ordnung – alles gut. Irritierend bleibt da nur das Jahr, in dem der Film gedreht wurde. … =>
