Zwischen Mauern und Lebensfragen

Pilgerstadtführer TitelseiteEin Tor wird zur Schwelle, die Stadtmauer zum Bild für Grenzen, ein Garten zum Ort des Aufbruchs: Beim „Stadtpilgern“ in Rothenburg bekommen vertraute Orte eine neue Bedeutung. Wer sich auf die beiden neuen Pilgerwege einlässt, soll nicht neue Fakten über die historische Stadt erfahren. Vielmehr geht es darum, den eigenen Lebensweg neu in den Blick zu nehmen. Die Idee dazu brachte Maria Rummel vor anderthalb Jahren aus Frankfurt mit. Dort hatte die Pilgerbegleiterin und Referentin am Bildungswerk „Bildung evangelisch zwischen Tauber und Aisch“ erlebt, wie gut Pilgern auch mitten in einer hektischen Großstadt funktionieren kann.  Warum also nicht in Rothenburg? Gemeinsam mit einem Team aus zehn engagierten Menschen entwickelte sie die Idee weiter: Sie widmeten sich ein ganzes Jahr lang diesem Projekt. Ortskenntnis und besondere Fähigkeiten kamen zusammen … =>