„Nein, nicht einfach abschneiden!“ Nachhaltigkeit war selbst beim Auspacken ihres „Geschenks“ zum 175. Jubiläums der Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk (GAW) Ende April in Leipzig wichtig: Die Clowninnen Gertrud und Matilde (alias Elke Markmann und Dr. Luise Metzler) begrüßten mit viel Witz und feinem Gespür für Zwischentöne die rund 130 Frauen und eine Handvoll Männer. Ihr sperriges Paket widersetzte sich zunächst beim Auswickeln hartnäckig allen Bemühungen. „Wer hat denn das verpackt?“, stöhnte Gertrud. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Die Frauen vom GAW – sie sind gründlich.“ Ein Satz, der zugleich augenzwinkernd und anerkennend gemeint war. Denn dieser scheinbar lockere Auftakt zum Festprogramm verknüpfte hintersinnig Vergangenheit und Gegenwart, Feierlaune und weitere Impulse miteinander. =>
Neue Horizonte durch biblische Hoffnung
Geht das? Die gesamte Bibel auf hundert Seiten zu erklären – dazu noch im schmalbrüstigen Reclam-Format? Na gut, die Ausgabe ist nicht mehr ganz so handtellergroß wie die unzähligen quietschgelben Lesefrüchte zur Weltliteratur – aber immerhin! Wozu dann die unzähligen Regalkilometer von gefühlt zentnerschweren Folianten in theologischen Bibliotheken? Johanna Haberer stellt sich mit klarem Blick und poetischer Sprache dieser Herausforderung. Dabei macht die emeritierte Theologieprofessorin, Sonntagsblatt-Herausgeberin und gefragte Publizistin schnell deutlich: Die Bibel ist keinesfalls verstaubt – sondern sie lädt dazu ein, ihre Botschaft neu zu leben. =>
