„Was trägt mich?“. Diese Frage stellen heute auch Jugendliche, die kaum einen Bibeltext kennen. „Die religiöse Vorbildung der Kinder und Jugendlichen hat sich deutlich geändert“, beobachtet Sarah Schäfer. Natürlich brächten viele Schülerinnen und Schüler inzwischen „kaum etwas“ an religiöser Sozialisation mit – zugleich sei das Spektrum ihrer Erfahrungen breiter geworden. Für die Ausbildungsleiterin im Religionspädagogischen Zentrum (RPZ) Heilsbronn ist das kein Grund zum Klagen, sondern eine Chance: Wo Vorwissen fehlt, entsteht Raum für Fragen. Seit vier Jahren begleitet Schäfer am RPZ Religionspädagoginnen und -pädagogen – kurz Relpäds – im Vorbereitungsdienst und in der „Fortbildung in den ersten Dienstjahren“. =>
Tastende Schritte bewegen Reli-Unterricht
Zögerlich und beschwingt zugleich scheint sie ihre Plattform zu verlassen. Die Skulptur „Fortschritt“ findet sich am Religionspädagogischen Zentrum (rpz) in Heilsbronn. „Eine Frau in Bewegung. Der eine Fuß noch gehalten auf der eingegrenzten Fläche – der andere Fuß bereits im Bereich der neu ge-wonnenen Freiheit“, so deutet Direktor Klaus Buhl dieses Kunstwerk. Er fügt hinzu: „So geht es uns im Moment auch in den Schulen. Tastende Schritte zwischen digitaler Unterrichtsversorgung und reduzierter Präsenz im realen Klassenzimmer.“ Während der Zeit des Corona- Lockdowns hat das Religionspädagogische Zentrum eine umfangreiche Sammlung von Arbeitsblättern, Filmlinks und kreativen Impulsen für eine digitale Religionspädagogik aufgebaut. Unter https://www.rpz-heilsbronn.de ist sie geordnet nach Schultypen und Verwendungsmöglichkeiten … =>
